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Rechtspopulismus den Kampf ansagen! Keine AfD in Offenbach

Datum und Zeit: 
26.01.2016 - 17:00
Veranstaltungsort: 
Ort wird noch bekannt gegeben

71 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und 25 Jahre nach den Brandanschlägen in Rostock-Lichtenhagen sind dumpfe Parolen heute wieder salonfähig: „nichts gegen Ausländer haben, ABER...“, “Islamisierung”, “Überfremdung”, “Deutschland schafft sich ab”, “das wird man wohl noch sagen dürfen”. Wöchentlich erleben wir rassistische Aufmärsche der deutschen „besorgten Bürger“ und Anschläge auf Geflüchtete.

Die AfD ist ein Resultat des gesellschaftlichen Rassismus der letzten Jahre und zugleich der Beginn einer neuen faschistischen Massenbewegung in Deutschland. Allein in 2015 ist sie mitverantwortlich für mehr als 1600 Brand- und Mordanschläge auf MigrantInnen und Geflüchteteneinrichtungen. Die AfD ist rassistisch und nationalistisch, anti-feministisch und homophob, neoliberal und gewerkschaftsfeindlich.

Während Geflüchtete weiter kriminalisiert, verfolgt und pauschal als Gewalttäter verurteilt werden, kommen die rechten AngreiferInnen in der Regel ungeschoren davon - wie zuletzt in der Nacht vom 04. Januar, als Schüsse auf eine Flüchtlingsunterkunft in Dreieich abgefeuert wurden. Jeder Auftritt der AfD ist ein klarer Angriff auf uns alle. Das lassen wir nicht unbeantwortet.

Migrant*innen und Geflüchtete sind nicht schuld an Arbeitsplatzabbau, Fehlen von sozialem Wohnungsbau, Bildungskürzungen, Hartz IV, Leiharbeit und Niedriglöhnen, Privatisierungen und einer unsozialen Politik. Tatsächlich verantwortlich für den sozialen Niedergang ist eine Regierungspolitik, die alle sozialen Werte der Gewinnmaximierung und einer Umverteilung von unten nach oben geopfert hat. Egal woher wir kommen: wir sind gemeinsam von den Auswirkungen dieser Politik betroffen – wehren wir uns gemeinsam dagegen!

Zugleich wenden wir uns entschieden gegen die repressive, unmenschliche und neoliberale Politik regierender Parteien. Diese wenden sich vordergründig gegen Rassismus und verstärken zugleich das europäische Grenzregime, durch das in den letzten 20 Jahren weit über 20.000 Menschen ertrunken oder anderweitig zu Tode gekommen sind. Oder sie stimmen in der Hoffnung auf einen politischen Machtvorteil den Thesen der AfD zu und erfüllen damit deren politisches Kalkül

Wir streiten für eine solidarische Gesellschaft, in der
Einkommen, Vermögen und Lebenschancen gerecht verteilt
sind. Wir rufen dazu auf, gemeinsam aktiv zu werden für
soziale Verbesserungen, für bessere Arbeits- und
Lebensbedingungen hier, europa- und weltweit.

Deshalb werden wir uns am 26.01.2016 um 17 Uhr in Offenbach der AfD gemeinsam und entschlossen in den Weg
stellen.

KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN - NO PASARAN!

P.S. Wir danken Mainz stellt sich quer für den Aufruf.