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Blauer Block: ehemaliges Sozialrathaus im Gallus vorübergehend besetzt

[ffm] Hausbesetzung, Räumung und der Widerstand
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Am Freitag wurde im Frankfurter Gallus das ehemalige Sozialrathaus am frühen Abend besetzt, aber noch in der gleichen Nacht wieder von den Bullen geräumt.

"Nice to see you Deutsche Bank" grüßen Kriegsgegner/innen, Occupistas, NoTroika-Aktive und Überflüssige

Lautstarker Protest und Tumult vor und „Überflüssige“ in der Hauptversammlung der Deutschen Bank
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Bereits seit den frühen Morgenstunden hatten sich Gegner/innen der Geschäftspolitik der Deutschen Bank vor dem Eingang der Messe aufgebaut. Die alljährliche Jahreshauptversammlung der Deutschen Bank hatte nicht nur ihre Aktionäre eingeladen, sondern auch den Protest angezogen. Wenige Tage vor den Blockupy Aktionstagen war das Anlass für ein buntes und lärmendes Warm-Up für die Proteste gegen die autoritäre Krisenpolitik – zu deren Akteurin auch die Deutsche Bank gehört.

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Der antifaschistische Widerstandskämpfer Hans Schwert ist gestorben

hans_schwert.jpgDer antifaschistische Widerstandskämpfer Hans Schwert ist im Alter von 105 Jahren gestorben.

Aufgewachsen in Coburg, lebte Hans Schwert seit Ende der 1920er Jahre in Frankfurt und trat der KPD bei. Nach Jahren des illegalen Widerstandes wurde er mit vielen Genoss/innen 1936 verhaftet. 14 Zuchthäuser durchläuft Schwert bis zu seiner Befreiung durch die US-Armee in Ulm.

Sein Leben lang blieb er engagiert und aktiv, insbesondere in der Gewerkschaftsbewegung. Er arbeitete in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und als Zeitzeuge in Schulklassen. Legendär sind seine Beteiligungen an antifaschistischen Stadtführungen wenn er Schülern, Auszubildenden oder anderen Jugendgruppen von seiner Haft im Klapperfeld so lebendig berichtet, dass keiner auf die Idee kommt, ihm nicht zuzuhören. Nur betreten hat er das Klapperfeld nie wieder – aber davor gestanden und hunderten von Menschen von der Haft und vom Sinn des antifaschistischen Kampfes berichtet. Das machte Hans Schwert bis zu letzt.

Allen Angehörigen drücken wir unser herzliches Beileid aus.

Die Trauerfeier findet statt am 29.05.2013 um 13:00 am Hauptfriedhof.

Swing No.180 online!

Werte LeserInnen!

Wir sind doch recht angetan, was sich in Rhein-Main zur Zeit bewegt.

Über 1500 Leute demonstrieren am 23. April, einem Dienstag, ihre Solidarität mit dem Tags zuvor geräumten IVI – mehr Seite 8.

Gut 2000 Menschen verhindern am 1. Mai mit Blockaden und direkten Aktionen den geplanten NPD-Aufmarsch in Frankfurt. Und auch am Ausweichort der Nazis in Hanau wurde ihnen schnell auf die Pelle gerückt – mehr Seite 3.

Nun kommt Blockupy II, die regionale Vollversammlung gut besucht, das antikapitalistische Camp schon in den Startlöchern, um ab 29. Mai das Terrain zu bereiten für diese bundesweite bis internationale Mobilisierung!

Weiter so, meinen wir, das Ende der Fahnenstange ist damit längst nicht erreicht, und in der nächsten Ausgabe, die nach der Sommerpause erscheinen soll, dann ein hoffentlich bravouröser Blockupyrückblick, der gleichzeitig zum Ausblick auf die Eröffnung der neuen EZB in 2014 wird.
Wir freuen uns auf eure Aktionsberichte und Meinungen!

Wir sehen uns an den Blockaden…
Eure swing

Inhalt:

- Jetzt geht’s los – Blockupy ante Portas
- 1.Mai in Frankfurt – Nazifrei!
- Aktions-Doku
- IvI Räumung!
- Solidarität mit Sybille! Der Staat zeigt seine Zähne…
- Chronik April/Mai 2013
- Mexiko Veranstaltung und Konzert
- Ökologie für Alle statt schwindelerregende Miethöhen
- Energiegenossenschaften und Vergesellschaftung – Konzepte einer Aneignung der Energieversorgung von unten

EA Frankfurt: Aktualisierte Bilanz zu den Aktionen am 1. Mai 2013

Die Polizei hat bei der Veröffentlichung ihrer Bilanz der Proteste vom 1.5.13 die Formulierung gebraucht, die Veranstaltungen seien „weitestgehend ohne große Zwischenfälle“ und „verhältnismäßig friedlich“ verlaufen.

Wie wir bereits in unserem vorläufigen Bericht erklärt haben, halten wir diese Aussagen angesichts der Brutalität der Polizeimaßnahmen gegen viele Antifaschist*innen am 1. Mai für mehr als zynisch. Mit ihrer geschönten Darstellung versucht die Polizei von der Absurdität ihres Großeinsatzes und den polizeilichen Übergriffen gegen Gruppen von Blockadeteilnehmer*innen abzulenken.

Rechtshilfeveranstaltung zur Schienenblockade am 1. Mai 2013

Datum und Zeit: 
10. Mai 2013 - 20:00
Veranstaltungsort: 
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main
Veranstalterin: 
Ermittlungsausschuss Frankfurt

Einladung zur Rechtshilfeveranstaltung zum 1. Mai

Demonstration für ein Ende rassistischer Polizeigewalt

Datum und Zeit: 
18. Mai 2013 - 16:00
Veranstaltungsort: 
Willy Brandt-Platz
Veranstalterin: 
INITIATIVE CHRISTY SCHWUNDECK (ICS)

Demonstration für ein Ende rassistischer Polizeigewalt und gegen institutionellen Rassismus In Erinnerung an Christy Schwundeck – Getötet durch die Polizei am 19. Mai. 2011 im Jobcenter Gallus, Frankfurt/Main

Wie viele noch? – Wie lange noch?
Rassistischer Terror durch die Polizei ist Bestandteil der alltäglichen Lebensrealität vieler Frankfurter/innen. Nicht erst seit Derege Wevelsiep, der am 17. Oktober 2012 von Polizisten schwer misshandelt wurde, die er selbst zu Hilfe rief, ist dies Thema. Kurz nach diesem Vorfall gingen über 3000 Menschen auf die Straße, um gegen rassistische Polizeigewalt zu demonstrieren. Vor zwei Jahren, am 19. Mai 2011, wurde Christy Schwundeck, eine Schwarze Frau, im Jobcenter Gallus von der Polizei erschossen. Noch am selben Tag behauptete damals die Staatsanwaltschaft Frankfurt, es handele sich eindeutig um Notwehr. Bis heute sind die Umstände ihrer Erschießung weder aufgeklärt noch die betreffenden Staatsbeamten zur Rechenschaft gezogen worden. Ein Klageerzwingungsantrag der Angehörigen wurde vom Oberlandesgericht abgelehnt. Wie im Fall Oury Jalloh wurden alle Bemühungen um eine juristische und öffentliche Aufklärung seitens der Behörden konsequent abgewehrt. In beiden Fällen sind jene, die auf Gerechtigkeit und Aufklärung durch die staatliche Justiz gehofft hatten, in den vergangenen Monaten enttäuscht worden.

Antifa.Ratschlag: Naziaufmarsch in Frankfurt durch Blockaden verhindert

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